Voraussetzung einer Ausbildung nach § 3 Abs. 2 PBStV

1. Schulische Ausbildung:

a) Diplom der Fakultät für Maschinenbau oder Elektrotechnik einer österreichischen Technischen Universität oder der Studienrichtung Montanmaschinenwesen der Montanuniversität, unbeschadet zwischenstaatlicher Vereinbarungen über die gegenseitige Anerkennung akademischer Grade, und mindestens einjährige fachliche Tätigkeit im Bereich der Fahrzeugtechnik;

b) erfolgreicher Abschluss des Fachhochschul-Studienganges Fahrzeugtechnik und mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit im Bereich der Fahrzeugtechnik;

c) erfolgreich bestandene Reifeprüfung an einer österreichischen höheren technischen und gewerblichen Lehranstalt mit schwerpunktmäßiger Ausbildung in dem Bereich Maschinenbau, Maschineningenieurwesen, Elektrotechnik oder Mechatronik oder im Ausland erfolgreich bestandene Prüfung, die diesen Abschlüssen aufgrund einer völkerrechtlichen ­Vereinbarung oder aufgrund einer Nostrifikation gleichwertig ist, und jeweils mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit im Bereich der Fahrzeugtechnik.

Meisterprüfung-Werkmeisterschule: Erfolgreich abgelegte ­Meisterprüfung ­(Österreich oder Deutschland) als Kfz-Techniker/-Mechaniker. Die erfolgreiche Absolvierung der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Kraftfahrzeugtechnik.

Lehrabschlussprüfung: Erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung als Kfz-Mechaniker oder Kfz-Techniker und der Nachweis über eine zweijährige, nach der Lehrabschlussprüfung in Österreich liegende, fachliche Tätigkeit als Kfz-Techniker oder Kfz-Mechaniker, in einem zur wiederkehrenden Begutachtung ermächtigten Unternehmen. Möglichkeiten der Anerkennung von Schulabschlüssen oder erworbener Qualifikationen im Ausland bestehen. Der Nachweis der individuellen Befähigung nach § 19 der Gewerbeordnung ist für sich allein als Nachweis über die erforderliche persönliche Qualifikation einer geeigneten Person nicht ausreichend.

2. Nachweis über den erfolgreichen Besuch einer theoretischen und praktischen Grundausbildung im Ausmaß von mindestens 24 Stunden sowie über den erfolgreichen Besuch einer Schulung im Ausmaß von mindestens zwölf Stunden. Bei der Begutachtung von Fahrzeugen mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3500 kg und einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 50 km/h, zusätzlich über den erfolgreichen Besuch einer Erweiterungsschulung im Ausmaß von vier Stunden sowie über den erfolgreichen Besuch eines Spezialkurses über Bremsanlagen von Schwerfahrzeugen durch einen Fahrzeug- oder Bremsenhersteller im Ausmaß von mindestens zwölf Stunden. Der alleinige Besuch einer Schulungsmaßnahme nach § 3 Abs. 3. PBStV ist für eine Nominierung als geeignete Person nicht ausreichend